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8. Mittelrhein-Marathon am 02.06.2012


Heimkehr zum Deutschen Eck

Ich geb’s ja zu: Bei meiner zweiten Teilnahme vor zwei Jahren hatte ich eine ganze Reihe von Kritikpunkten aus- und die auch deutlich gemacht. So ein Heimmarathon liegt einem doch ganz besonders am Herzen, insbesondere mir als gebürtigem Koblenzer, auch wenn es mich mittlerweile in den rheinischen Westerwald verschlagen hat. Alte Liebe rostet bekanntlich nicht.

Da vier Augen besser sehen als zwei, habe ich mich mal wieder mit Markus verabredet und ein paar Waldbreitbacher Lauftreffler komplettieren unsere Delegation (das Foto zeigt allerdings den “Moengel” (Frank Schmiade), den ich zu meiner Freude wieder mal getroffen habe). Erfreut nehme ich zur Kenntnis, daß für die Läufer nach den durch die Bundesgartenschau 2011 verursachten Einschränkungen die Marathonmesse zwar nicht gerade ins Herz der Stadt, aber zumindest wieder an den Rand der Innenstadt gewandert ist. Das kurfürstliche Schloß, Residenz des letzten Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus bis uns die Franzosen beglückten, bietet einen stilvollen, repräsentativen und großzügigen Rahmen. Dennoch plädiere ich unverändert für das Bonner Vorbild: ein großes Zelt in die zentrale Innenstadt (Plan, Münzplatz) gestellt und kein Kowelenzer kann sich herausreden, vom Marathon im Vorfeld nichts mitbekommen zu haben.

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Auch an den Startzeiten hat man erfolgreich geschraubt und gegenüber 2010 viel verbessert: Um 17.40 Uhr gestartet, wird die Halbmarathonmarke im schönen Boppard von der Masse der Teilnehmer kurz vor dem dortigen Start des Halbmarathons um 19.45 Uhr passiert. Vorteil: Stimmung ohne Ende, so habe ich es das erste Mal 2007 erlebt. Und 2010 bitter vermißt. Darauf freuen wir uns schon auf der Hinfahrt mit einem der Sonderzüge vom Koblenzer Hauptbahnhof, zu dem uns ein Shuttlebus „für umme“ von einem der vielen zentralen P & R-Parkplätze gebracht hat. Wenn man so gemütlich aus dem Zugfenster schauend gute 40 km an sich vorbeiziehen läßt, bekommt man schon mal den ersten großen Respekt vor der Strecke. Wenn ich daran denke, daß man bei den ersten Malen noch morgens bei großer Hitze gestartet ist! Und bei der Premiere für den hinteren Teil des Feldes selbst das Wasser ausging…

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In Oberwesel angekommen – im vergangenen Jahr ging es baustellenbedingt in Boppard, dem originären HM-Startplatz, los-, müßten wir eigentlich noch einige Minuten zum Start marschieren. Sonderbarerweise befindet sich der Startbogen aber fast parallel zum Bahnhof und wir beschließen daher, zunächst die Starts der vielen Skater auf einer Brücke über die B 9 hautnah mitzuerleben. Beste Position, die hat sich auch Thomas Wenning ausgesucht, der u. a. für die Runner’s World unterwegs ist. Kaum sind die Skater (unter anderem erfolgt ein Weltrekordversuch im Rückwärtsfahren) durch, fällt der Bogen in sich zusammen. Aha, man verlegt den Start für uns Läufer in den bekannten Bereich am Ochsenturm. Der Grund liegt vermutlich darin, daß das Skaterziel nicht direkt am Deutschen Eck liegt, sondern vorher im Bereich des Schlosses, um denen die letzten Kurven und die schlecht zu befahrende Rheinpromenade zu ersparen. Und die fehlenden Meter muß man eben beim Start hereinholen.

Auf der gesperrten B 9, die wir heute größtenteils entlang von Vater Rhein auf dem Weg nach Koblenz belaufen werden, nehmen wir Aufstellung und ich freue mich, ein paar Minuten mit dem Chef des Mittelrhein-Marathon, Hans-Dieter Gassen, plaudern zu können. Er ist mein ehemaliger Bataillonskommandeur und pensionierter (vergleichsweise) Regierungspräsident. Ich bewerte ihm gegenüber meine mehrjährigen Eindrücke als Läufer und er beklagt sich ein wenig über das mangelnde Miteinander der Anliegergemeinden bzw. –städten mit den Organisatoren. So glänzt z. B. der Bürgermeister von Oberwesel durch Abwesenheit und für diverse Genehmigungen halten alle Kommunen tapfer die Hand auf, anstatt gemeinsam etwas für das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal zu tun.

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Die Stadt Oberwesel besticht unverändert durch die im Oberen Mittelrheintal umfangreichsten Reste eines Stadtmauerrings mit 16 Wehrtürmen, der über längere Strecken begehbar ist, seine Kirchen und schöne alte Häuser. Die Liebfrauenkirche hat eine besondere Bedeutung für Koblenz: Sie beherbergt die älteste Darstellung der Stadt. Schön, daß eine Wasserstelle schon vor dem Start aktiv ist. Sollte es jemals optimale Laufbedingungen gegeben haben, dann heute: knappe 20 ° und viel Sonne sind für mich absolute Wohlfühlbedingungen und bei Verpflegungsstellen wie Sand am Meer braucht wirklich niemand etwas mitzuführen.

Nach dem pünktlichen Startschuß traben wir gemütlich los, heute soll es für uns definitiv keinen Streß geben. Markus ist vor zwei Wochen in Felix Austria noch über drüber gelaufen und meine vergleichsweise flotten Marathons auf Föhr und in Hannover brauchen keine Drittauflage. Obwohl, so ganz langsam darf man auch nicht machen, denn nach glatt fünf Stunden muß man am Ziel sein, sonst ist finito. Christian, unser Dritter im Bunde über die Volldistanz, ist nach sechs Jahren Marathonpause als Diabetiker besonders auf der Hut. Ausgerüstet mit einer Insulinpumpe, die ihm alle drei Minuten eine Mikrodosis verpaßt, hat er die für ihn notwendigen Getränke (Kohlehydrate) am Gürtel dabei und beabsichtigt, an den Verpflegungsstellen vom Angebot nur Wasser zu trinken.

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Schon nach 3 km sind wir bei einer der Hauptattraktionen der Strecke angekommen: Die Loreley, der sagenumwobene, 132 m hohe Schieferfelsen, ist erreicht. Auf ihm saß angeblich eine Nixe, die mit ihrem schönen Gesang und mit dem Kämmen ihres langen goldenen Haars den Schiffern zum Verhängnis wurde, weil sie in der gefährlichen Strömung nicht mehr auf den Kurs achteten und mit ihren Fahrzeugen an den Felsenriffen zerschellten. Von ihm selbst hat man einen wunderbaren Blick auf unsere Laufstrecke; der Rheinsteig-Erlebnislauf, von dem ich schon mehrfach berichtet habe, führt dort oben vorbei.

Wir passieren die schönen Burgen Katz und Rheinfels, die zu kurtrierischen Zeiten einen wirksamen Zollriegel bildeten. Von St. Goar blicke ich auf das gegenüberliegende St. Goarshausen. In Hirzenach erfolgt der erste Staffelwechsel, aufgrund unseres relativ gemütlichen Tempos bekommen wir von den (natürlich schnelleren) Staffeln aber nur wenig mit. Stefan, der Pacer für 4:00, sprüht vor guter Laune, obwohl er im vergangenen Jahr unseren Anton als 3:45er über 42 km ertragen mußte. Der nämlich schrie die ganze Zeit nach richtigem Bier – kein Pils, kein Kölsch, kein Alt – und bekam auch an der Königsbacher Brauerei nichts, dazu jedoch später noch mehr. Anton, Du hast einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wurdest vermißt!

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Unterwegs erfolgt ein ohrenbetäubendes Gehupe. Der Zugführer einer stehenden Güterzuglok fotografiert aus seinem Fenster und feuert uns an, was das Zeug hält. Im Feld wird gerätselt, ob das nun ein Verrückter oder ein Läufer ist. Ich vermute einen verrückten Läufer, denn ein paar Minuten darauf zieht er mit seinem Zug lärmend an uns vorbei. Tolle Aktion!

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Hoch erfreut bin ich in Boppard, Stimmungsnest und zugleich Startpunkt des Halbmarathons. Vor zwei Jahren war dieser bereits gestartet und von Stimmung wenig zu spüren. Glücklicherweise hat man den Start des Halben diesmal auf 19.45 Uhr und damit auf 2:05 Std. nach dem Ganzen festgelegt, so daß viele Marathoner in den Genuß des startbereiten Halbmarathonfelds mit ihrer geballten Fanladung kommen. Das ist ein echtes Glanzlicht und macht Spaß, eine ganz große Nummer!

Auch der Michel beglückt uns mal wieder mit seiner Anwesenheit und feuert uns in seiner unnachahmlichen Art an. Um am Rhein zu bleiben, führt man uns hier, wie auch an anderen Orten, kurz in die Stadt, an deren Ende uns die B 9 aber bereits wieder hat. Nach dem zweiten Staffelwechsel schließt sich der sog. Bopparder Hamm, eine ertragreiche Weinlage, an. Diese ewig langgezogene Rheinschleife scheint nicht enden zu wollen. Zu Zeiten der Morgenstarts war man hier immer der prallen Sonne ausgesetzt, ein echter Brutofen.

Bereits nach wenigen km rauschen die führenden Halbmarathoner mit beeindruckendem Tempo heran und an uns vorbei. In den Ortschaften nutzen viele Fans das tolle Wetter aus und sitzen gemütlich mit Essen und Trinken am Rand. Einen Tag später wäre alles ins Wasser gefallen, denn Dauerregen und Temperatursturz vermasselten den Radfahrtag an der autoverkehrsfreien Untermosel: Statt der erhofften 60.000 Radler waren es deren schlappe 4.200, wer will es ihnen verdenken.

Schwierig wird es ab dem 23. km für unseren Christian, den Diabetiker, denn er beginnt abzubauen. Bis dahin waren wir flotter als ursprünglich beabsichtigt unterwegs, die erste Hälfte war nach 1:55 geschafft. Ehrensache, daß Markus und ich erst einmal zwei Gänge herausnehmen und ihn nicht alleine lassen. An der nächsten Verpflegungsstelle ist dann Schluß mit der ausschließlichen Wassertrinkerei. Wir stopfen alles Verfügbare in ihn hinein: Bananen, Riegel, Wasser, Iso, später noch Cola. Interessant, wie schnell das Auf und Ab bei ihm geht. Die nächste Zeit läuft es wieder ganz normal, bis der Blutzuckerspiegel und damit auch sein Puls erneut dramatisch abfällt und erneutes Auffüllen angesagt ist. Gepaart mit ein wenig Seelenmassage geht es insgesamt doch ganz gut weiter.

Rechterhand glänzt die in weiß verputztem Bruchstein erbaute Marksburg über der Stadt Braubach im Abendlicht. Als einzige nie zerstörte mittelalterliche Höhenburg ist sie DIE Ritterburg schlechthin und hochbeliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein. Nur knapp ist sie vor gut zwanzig Jahren dem Abbau und Verkauf nach Fernost entkommen, die Japsen schrecken aber auch wirklich vor nichts zurück. Folgerichtig haben sie diese dann beleidigt fast originalgetreu nachgebaut.

Schön ist der Zuschauerzuspruch in den Orten Osterspay, Spay und Brey, nachdem wir den Bopparder Hamm hinter uns gebracht haben. Vom Ziel mal abgesehen – und ohne Boppard oder einem der anderen Orte weh tun zu wollen - ist für mich der Einlauf in Rhens bei km 32 der Höhepunkt des Wettbewerbs. Das Durchlaufen eines alten Stadttors, hinter dem die zu diesem Zeitpunkt schon recht müden Athleten vor dem sehr schönen Hintergrund alter Fachwerkhäuser von einer größeren Zuschauermenge bejubelt werden, ist einfach sagenhaft schön. Und vor dem Tor steht tatsächlich mein Kollege Thomas mit Nachbarin und jeder Menge Kinder zum Anfeuern. Danke, Thomas, darüber habe ich mich sehr gefreut!

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Bis 1929 stand hier direkt am Rhein der sog. Königsstuhl, ein steinerner, zweistöckiger Achteckbau als vergrößerte Darstellung eines Throns, an dem im Mittelalter mehrfach die Wahl zum römisch-deutschen König durchgeführt wurde. Hier nämlich trafen die Territorien der vier rheinischen Kurfürsten seligen Angedenkens zusammen. Das heute zu besichtigende Bauwerk ist ein Neubau aus dem Jahre 1842 nach Zerstörung des Originals durch die Franzosen im Jahre 1795. Am Ortsausgang von Rhens, der dritte Staffelwechsel ist erfolgt, befindet sich die einzige nennenswerte Steigung, etliche Läufer mutieren zu demütigen Wanderern. Im weiteren Verlauf wird es immer dunkler und das Fotografieren entsprechend schwieriger.

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Linkerhand liegt das Schloß Stolzenfels, das wie die gleichnamige Siedlung bereits zum Koblenzer Stadtgebiet gehört. Die ehemalige Burg (gegenüber liegt die Lahneck an der Lahnmündung) war Anfang des 19. Jahrhunderts stark zerstört und verfallen. In einem geschickten Schachzug machte sie die Stadt Koblenz im Jahre 1815 dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, dem späteren König Friedrich Wilhelm IV. und Sohn Königs Friedrich Wilhelm III., zum Geschenk. Der nämlich ließ sie umgehend als Schloß und Sommersitz wieder aufbauen und gab ihr damit ihr heutiges Aussehen. Im Zuge der BuGa 2011, deren Teil sie war, wurde sie nochmals aufgemöbelt und ist außen wie innen ein echter Hingucker.

Christian hält sich tapfer, für ihn ist es heute besonders herausfordernd, aber er beißt sich durch. Und das schon seit seiner Kindheit, denn die Diabetes besteht schon lange. Er schwört auf den Ausdauersport und erzählt uns, daß er dadurch nur die Hälfte des sonst benötigten Insulins benötigt, einige nicht so schwere Fälle kommen auf diese Weise sogar von der Nadel los. Also, Leute: Noch ein Grund mehr, fleißig und regelmäßig seine Runden zu drehen. Man muß dazu ja nicht gleich Marathon laufen.

Kurze Zeit später am Königsbach – an dieser Stelle wird seit 1885 jede Menge Bier gebraut – hätte es interessant werden können. Aber obwohl Brauerei und Gaststätte ein großes regionales Ausflugsziel bieten, gibt es hier immer noch keine private Verpflegungsstelle. Das hatte im letzten Jahr schon unseren Anton frustriert. Man stelle sich vor: Seit 1689 besteht diese Brauerei, tritt an mehreren anderen Stellen als potenter Sponsor auf, kneift aber beim Marathon, der unmittelbar an der Produktion vorbeiführt. Ist das ein Ausdruck mangelnder Wahrnehmung und/oder Wertschätzung der Veranstaltung? Es sieht so aus. An den paar Litern Gerstensaft kann es jedenfalls nicht wirklich liegen.

Wir kommen auf den letzten km in den Stadtbereich und so sehr ich die ehemalige Insel Oberwerth schätze, bin ich heilfroh, daß wir diese in ihrem langweiligsten Teil (Parkplatz vor der Sporthalle) nicht mehr als Ausgleichsstrecke nutzen müssen. Durch die BuGa bedingt, war nämlich unser heutiges Ziel in den letzten beiden Jahren nicht mehr anzulaufen und wurde vorübergehend in die Mainzer Straße vorverlegt. Vorteil: Platz ohne Ende, Nachteil: null Stimmung. So dürfen wir nach endgültigem Verlassen der B 9 endlich wieder über das damalige Ziel hinauslaufen. Zu unserer Rechten präsentiert sich das kurfürstliche Schloß in seiner ganzen, aber leider nur äußeren Pracht. Denn 1945 kriegszerstört, ist es als Zweckbau nur äußerlich (aber immerhin!) wiederhergestellt worden, die Zirkularbauten am Süd- und Nordrand (ursprünglich eingeschossige Pferdeställe) wurden zweigeschossig ausgeführt und die Pferde durch Beamte ersetzt. Nein, keine dummen Witze jetzt. Was ist Verwaltung? Wenn fünf Leute für etwas bezahlt werden, was vier billiger tun könnten, wenn sie nur zu dritt wären und zwei davon verhindert (frei nach Charles Saunders).

Der Zieleinlauf über die Rheinpromenade ist dann wirklich wieder etwas zum Genießen. Rechterhand auf den letzten Metern die Festung Ehrenbreitstein, Hauptbollwerk der Anfang des 19. Jahrhunderts errichteten Festung Koblenz, mit der die Rhein-/Moselmündung komplett abgesichert werden konnte. Glücklicherweise entging sie der Schleifung infolge des Versailler Vertrages und bildete mit ihren großzügigen Außenanlagen einen phantastischen Teil der BuGa. Die Seilbahn als Verbindung zwischen ihr und der Rheinpromenade beleidigt das Auge glücklicherweise auch erheblich weniger als befürchtet und hat sich zur echten Attraktion entwickelt.

Dann endlich sind wir beim Zusammenfluß von Rhein und Mosel, der der Stadt (apud confluentes – bei den Zusammenfließenden) ihren Namen gegeben hat, angekommen und unter den gestrengen Augen Kaiser Wilhelms I., der hoch über uns auf dem Rücken seines Pferdes thront (das im Übrigen seinen Hintern in Richtung Erbfeind hält), ist es dann beim Zieleinlauf Hand in Hand geschafft. So schön es auf der Strecke ist, wenn diese durch die Halblinge belebt wird, so ätzend ist es dann bei der Zielverpflegung, denn es ist gerammelt voll. Aber es geht halt nur das eine oder das andere und ich warte dann lieber ein paar Minuten länger auf den lebenserhaltenden Weizensaft aus dem Münchener Nordosten als unterwegs alleine vor mich hinzutrotten.

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Leider, und ich sage das mit dem Ausdruck größten Bedauerns, stagniert die Zahl der erfolgreichen Teilnehmer des namengebenden Marathons auf (zu) niedrigem Niveau. Betrug sie bei der Premiere 2005 noch stolze 3.365, sank diese zunächst drastisch über 1.425 (2006), 782 (2007), 597 (2008), 671 (einmaliger leichter Aufwärtstrend 2009), 523 (2010) und 480 (2011) auf 474 in diesem Jahr. An der tadellosen Organisation oder am fairen Startgeld kann es definitiv nicht liegen, denn hier wird augenscheinlich alles Menschenmögliche getan. Ich bin gespannt, wie lange dies bei dem zu betreibenden hohen Aufwand noch gut gehen wird. Es wäre jammerschade um die gute Veranstaltung auf dieser schönen Strecke.

Diesen Bericht gibt es auch mit rund 180 Fotos auf marathon4you.de!

Streckenbeschreibung:
Überwiegend flach und asphaltiert, über weite Strecken auf der B 9 entlang des Rheins, vermessen.

Wettbewerbe:
Marathon, Halbmarathon, Skating Marathon, Skating Halbmarathon, Nordic/ Walking Halbmarathon, Team-und Duo-Marathon sowie weitere kürzere Strecken.

Startgeld Marathon:
Je nach Anmeldezeitpunkt 42 bis 62 €.

Zeitnahme:
Champion-Chip

Leistungen:
Medaille, Funktionsshirt, (Sonder-)Bahnfahrt zum Start, Pastaparty, kostenlose Massagen, Urkunde zum Herunterladen

Logistik:
Start- und Zielgelände mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Pkw (nicht über die B 9!) gut erreichbar. Kleiderabgabe am Start, Ausgabe am Ziel.

Verpflegung:
Alle 5 km Wasser und Iso, ab km 15 zusätzlich Bananen und Riegel, ab etwa km 30 Cola. Zusätzlich ab km 7,5 Wasserstellen. Wasserbottiche für Schwämme.

Zuschauer:
In den Orten durchgängig tolle Stimmung.

 

Fußleiste

Zuletzt ergänzt am Montag, 29. Mai 2017

 

Letzte Änderung am Montag, 29. Mai 2017