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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Längere Zeit hat es in Anspruch genommen, mich zu einem Besuch der Vereinigten Arabischen Emirate, zu denen das Emirat Dubai – eines von sieben - zählt, durchzuringen. Denn ich wäge, gerade unter Berücksichtigung bestimmter aktueller Entwicklungen, sehr genau ab, wohin ich fahre und ob die Aussicht besteht, auch problemlos wieder heimzukommen. Doch die atemberaubenden Fotos der Stadt, die Berichte meiner Kinder, die bereits dort waren und nicht zuletzt div. Laufberichte haben meinen akzentfreien Freund Andre (also ohne den Pinöckel auf dem „e“!) und mich letztlich überzeugt. Nicht jedoch unsere Frauen, die zu unserem Bedauern daheim geblieben sind.

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Ja, phantastisch und zauberhaft ist sie, die Stadt am Persischen Golf mit ihren 3,1 Mio. Einwohnern, die 85% aller Einwohner des erst 1971 gegründeten Emirats ausmachen. Daß ich mich hier einfinde, ist aber weder phantastisch noch zauberhaft, sondern nur logisch, denn ich bin ein Weichei. Wenn ich bei einem Marathonlauf die Wahl zwischen kaltem Siffwetter und sonnigen 25 Grad bei 20 Grad Wassertemperatur habe, fällt mir die Entscheidung nicht schwer. Ok, es kostet natürlich ein paar Euronen, aber die Damen sind ja gnädigerweise kreditkartenschonend zuhause geblieben.
 

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Am Mittwochmorgen treffen wir, von Düsseldorf mit zweieinhalb Stunden wegen Eis- und Schneeregens verspätet kommend, ein und sind, nachdem wir die Uhren um drei Stunden vorgestellt haben, direkt in einer anderen Welt. Hochhäuser unterschiedlichster Bauart säumen unsere Fahrstrecke und vermitteln direkt einen bleibenden Eindruck. Unser erster Weg führt uns zur Startnummernausgabe, die, günstig zu unserem Hotel im Stadtteil Al Barsha gelegen, im mondänen Jumeira Beach Hotel stattfindet. Eine Marathonmesse, wie wir sie erwarten und von großen Läufen her kennen, suchen wir vergebens. So bestaunen wir das berühmte, nebenan gelegene einzige 7-Sterne Hotel der Welt Burj al Arab (Turm der Araber), und machen die nächsten beiden Tage die Stadt unsicher. Unstreitiger, im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt ist der Blick aus dem 125. Stockwerk des Burj Khalifa, des mit 828 m höchsten Gebäudes der Welt. Am Samstag nach dem Lauf wird sich ein Tagesausflug im Überlandbus (Rückfahrkarte für 15 €) nach Abu Dhabi anschließen. Der Besuch der beeindruckenden Scheich-Zayid-Moschee ist ein „Must have seen“.

Unsere temporäre Heimat Al Barsha ist eine niedrig bebaute Wohngegend in Dubai, die sich etwa 10 bis 15 km vom Stadtzentrum Dubais nach Südwesten entlang dem schnurgeraden Sandstrand Jumeira Beach zieht und als die teuerste Wohngegend Dubais gilt. Bis vor wenigen Jahrzehnten wohnten hier nur einheimische Fischer; heute besteht das riesige Areal zum großen Teil aus großzügig gebauten Bungalows und wird vornehmlich von reichen Einheimischen, europäischen Gastarbeitern und spinnerten Marathonläufern bewohnt. Verkehrstechnisch super erschlossen ist sie mit der Stadt auch per Bus und der Metro zu Spottpreisen verbunden.

Mit viel zu vielen Geh-km in den lädierten Beinen leiste ich mir am Freitag – dem Sonntag der Muselmanen - für schlappe 16 Dirham (ca. 4 €) ein Taxi zum Start- und Zielgelände an der Dubai Police Academy, das vor allem durch eines auffällt: daß nichts auffällt. Keine Musik, keine Moderation, dafür aber jede Menge gutgelaunte Läufer, die sich um 6:30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Start, über optimale 17 Grad in totaler Dunkelheit und ein ausreichendes Toilettenangebot freuen. Kurzweil verbreiten zwei Videowände, die das bereits seit 6 Uhr laufende Elite-Rennen zeigen. Quasi dämmerungsfrei wird es hell und völlig unspektakulär setzt sich um 7 Uhr das Heer aus 2.283 späteren Finishern, davon 384 Frauen, in Bewegung. Der Kurs ist denkbar einfach und auch ohne GPS-Track kaum zu verfehlen: Nach wenigen hundert Metern geradeaus wird links abgebogen, 6,5 km bis zur Wende, 6,5 km zurück, und zweimal je 7 km erneute Wendestrecke plus Linkskurve in den Zieleinlauf, das war’s.
 

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Kaum auf die am heutigen arbeitsfreien Tag komplett gesperrte King Salman Bin Abdulaziz Al Saud Street (König Saudi Arabiens) eingedreht, kann ich frei laufen. Kein Kunststück bei mindestens drei (anfangs fünf) Autospuren in jede Richtung, hier finde ich schnell meinen Rhythmus. Schön ist der Anblick der aus dem Dunst auftauchenden Hochhäuser von Dubai Internet City vor uns sowie der Palmenreihen zu beiden Straßenseiten. Schon sind wir auf Höhe der berühmten Jumeira Palmeninsel, die man allerdings von hier leider nicht bewundern kann; das traumhafte Abbild hat aber wohl jeder schon auf Fotos gesehen. Dieses aberwitzig teure Objekt ist mittlerweile fertiggestellt, die Häuser und Wohnungen zu astronomischen Preisen verkauft. Ein großes Problem stellen Umweltschäden aufgrund des mangelnden Wasseraustauschs dar, denen man mit allerlei Tricks zu begegnen versucht.

Auf der Gegenfahrbahn beginnen uns die schnellen Normalos entgegenzukommen, deren Leistungsvermögen für das Eliterennen nicht gereicht hat. Aber auch die haben für meinen Geschmack einen Affenzahn drauf. Der relativiert sich, je näher ich dem Wendepunkt bei ca. km 6,5 km komme. Wie immer ist es interessant, die vor und hinter einem Laufenden zu beobachten. Die jubelnden Menschenmassen müssen wir uns leider vorstellen, denn einheimische Fans kann ich keine ausmachen. Nett sind ersatzweise einige offensichtliche Begleitpersonen, vor allem aber vom Veranstalter bestellte Personengruppen, die bis ins Ziel jede Menge Stimmung machen und Alarm verbreiten. Euer Geld habt Ihr Euch jedenfalls verdient!

Dann endlich sehe ich sie vor mir, die ich hinter mir vermutet hatte: Judith und Andreas, wie ich Reporter von Marathon4you.de, absolvieren innerhalb von 19 Tagen nach Chennai (Indien) und Muscat (Oman) bereits den dritten Marathon im neuen Jahr, beneidenswert. Nach einem Schwätzchen und dem Glückwunsch zu Andreas‘ heutigem 150. Marathonlauf und länger ziehe ich langsam weiter, denn ich habe mir für heute etwas vorgenommen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ fragte schon die kölsche Karnevalsband Höhner. „Wenn nicht hier, sag mir wo und wann? Wenn nicht du, wer sonst? Es wird Zeit, nimm dein Glück selbst in die Hand!“ Ja, das Alter geht an niemandem vorbei, komischerweise auch bei mir nicht, und so steht heute der erste Marathon in der neuen Altersklasse M60 an, der am Ende idealerweise eine 3 zu Beginn der Endzeit stehen haben sollte. Ich bin auf Kurs, die ersten 10 km sind nach gut 56 min. abgespult.
 

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Fast heimische Gefühle kommen beim Anblick wohlbekannter Shirts auf, wie z.B. vom Reschenseelauf oder vom Marathon in Edinburgh, an denen ich 2018 ebenfalls teilgenommen hatte. Doch keine Gelegenheit sentimental zu werden, denn links ist bereits das 321 m hohe 7-Sterne-Hotel Burj al Arab mit seinem segelförmigen Äußeren zu sehen, schon ist die Ausgangskreuzung nach gut 12 km wieder erreicht. Hier strömen die Massen, und zwar auf die Zielgerade des 10 km-Laufs, der mit rund 12.000 Teilnehmern neben dem 4 km-Lauf die meisten Menschen auf die Straße bringt. Hier ist auch Andre aktiv, der ursprünglich seinen zweiten Marathon vor Augen hatte, aufgrund einer langwierigen Verletzung seine Ansprüche jedoch deutlich herunterschrauben mußte. Er ist zurecht froh, seinen Wettbewerb im guten Fünferschnitt beschwerdefrei absolvieren zu können. Mit einer Zeit von 50:31 min. Platz 753 zu erreichen und damit unter den ersten 6% zu landen, das gibt es wohl auch nur hier!

Möglicherweise einzigartig ist für ihn auch die Gelegenheit gewesen, den Zieleinlauf der männlichen Marathonelite live beobachten zu können. Auf 2:04:00 Std. stand der Streckenrekord, den gleich zwei äthiopische Athleten in 2:03:34 und 2:03:40 unterboten. Auch der Dritte blieb noch unter 2:05 Std. Noch krasser ging das Damenrennen aus: Eine Kenianerin pulverisierte den alten Streckenrekord in 2:17:08 Std., der weltweit drittbesten je gelaufenen Zeit. Und noch besser: Sowohl sie als auch der männliche Sieger waren Marathon-Novizen! Na ja, so flott war ich bei meinem Début in Aegidienberg beim Siebengebirgsmarathon 2002 nicht ganz. Natürlich gibt’s für die schwarzen Gazellen auch eine Aufwandsentschädigung. Falls ich richtig informiert bin 200.000 US-$ für den Sieg und weitere 100.000 US-$ für den Streckenrekord. Der Weltrekord – Haile hat's ja mal ernsthaft versucht – wäre mit einer schlappen Million versüßt worden.
 

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Für uns Marathoner gilt es nun, hinter der Kreuzung auf die Start- und Zielgerade den zweiten geraden Streckenabschnitt, die Jumeira Street, zu erobern. Linkerhand taucht das berühmte Hotel Burj al Arab hinter einer dichten Palmenreihe vor stahlblauem Himmel auf, ein wahrlich beeindruckender Anblick. Erfreulicherweise haben sich an diesem Punkt eine ganze Reihe Fans eingefunden, die uns den Weg bis zum Jumeira  Beach Hotel (richtig, da fand die Startnummernausgabe statt) und dem vorgelagerten Badeparadies Wild Wadi versüßen. Große Aufmerksamkeit erregt ein Ambulanzfahrzeug in Form eines Trike-Rennwagens samt Anhänger. Ein richtig scharfes Teil, das bei uns natürlich niemals eine Straßenzulassung erhalten würde. Kostet mit Sicherheit auch ein paar Dirham.

A propos Kosten: Dubai geht, so munkelt man hinter vorgehaltener Hand, das Geld aus. Die Ölvorkommen sind fast ausgebeutet, die Einnahmen aus dieser Quelle tragen nur noch zu 5% zum Bruttoinlandsprodukt bei. Folglich müssen andere Einnahmequellen erschlossen werden, daher setzt man u.a. auf Finanzdienstleistungen, das Drehkreuz Dubai Airport und damit auf den Tourismus. Sogar eine Mehrwertsteuer hat man zum 1. Januar 2018 eingeführt. 5 % beträgt sie derzeit, Insider vermuten zur Weltausstellung 2020 eine Erhöhung auf 15%. Für die armen Leute, derer es hier viele gibt – 95% der Einwohner sind Ausländer -, wäre das ein weiterer, harter Schlag. Noch eins: Sogar dem Burj Khalifa, ursprünglich als „Burj Dubai“ geplant, ging in der Bauphase das Geld aus.  „Dieses Häuschen baue ich Euch fertig“, meinte da der Emir aus Abu Dhabi, Chalifa bin Zayid Al Nayan, „dann trägt das Teil aber auch meinen Namen!“ Worauf man wohl  zähneknirschend einzugehen gezwungen war.
 

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Moschee zur Linken, Mall zur Rechten, Moschee zur Linken, Vadim zur Rechten. Der junge Russe, mit dem mich seit Prag vor ein paar Jahren eine Lauffreundschaft verbindet, ist mit seiner Familie hier und bereits auf dem Rückweg. Bei einer PB von 2:45 Std. angeblich nicht ordentlich trainiert, bleibt er trotzdem locker unter drei Stunden. Solltet Ihr am 5. Mai noch nichts Konkretes vorhaben, bucht einen Flieger zum Kazan-Marathon, dessen Renndirektor er ist. 800 km ostwärts von Moskau in der Republik Tatarstan gelegen, sind Stadt und Marathon gleichermaßen klasse. Ich war 2016 dort und restlos begeistert. Ein Laufkollege dribbelt einen Fußball über die Distanz und dann grüßt huldvoll Michael Brehe, wie immer im falschen Trikot unterwegs. Mein provozierend-lautstarkes „BVB, BVB!“ bringt den glühenden Anhänger eines weitgehend unbekannten bayrischen Fußball-Provinzvereins nicht aus der Ruhe. Noch ein Lauftip: Er veranstaltet im Dezember in der Nähe von Osnabrück den Rubbenbruchsee-Marathon, auch eine feine Veranstaltung, von deren Qualität ich mich ebenfalls schon überzeugen konnte.
 

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Dann ist der Wendepunkt des zweiten Abschnitts erreicht, Andreas und Judith werden nochmals abgeklatscht, es geht zurück. Klar, mental ist das für den einen oder anderen bestimmt herausfordernd, insbesondere, wenn es kurz vor dem Ziel diesen zweiten Streckenabschnitt erneut zu meistern gilt. Glücklicherweise bin ich jedoch kaum noch zu erschüttern. Senftenberg, Hallenmarathon, Ihr wißt Bescheid. Über die Verpflegung können wir uns nach wie vor nicht beschweren. Neben Wasser in Flaschen - gut zum Mitnehmen – und Iso in Bechern werden immer wieder Obst und andere Sachen zum Naschen gereicht; offensichtlich gibt es auch private Versorgungsstationen.
 

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Halbzeit ist nach 1:59:06 Std. Gefühlt dauert es gar nicht so lange, bis ich kurz vorm Ziel nach km 27 nochmal auf den zweiten Streckenabschnitt einbiege. Gut, daß ich mir einen Boxenstop bis ins Ziel verkneifen kann, denn die Versorgung mit Dixis ist so prall nicht und wildpinkeln noch weniger empfehlenswert als in den Geteilten Staaten von Amerika. Altbekanntes auf den folgenden km geben mir Gelegenheit, etwas intensiver über meinen Zustand nachzudenken. Zufrieden stelle ich fest, daß es echt rund läuft, womit ich in Anbetracht der Gesamtumstände wirklich nicht rechnen konnte. Die sub 4 Stunden sind tatsächlich in Reichweite, dafür darf ich aber nicht nachlassen. Und das tue ich erfreulicherweise nicht. Dabei hilft mir auch die erstmalige Mitnahme einer Flasche Gatorade, an der ich alle paar hundert Meter nuckele. Wieder an der Ausgangskreuzung angelangt, biege ich auf den finalen halben km ein und habe schon bald die bereits ziemlich verwaiste Zuschauertribüne zur Linken. „Schau mal, Deutschland!“ erschallt es von den Fans zur Rechten, darunter den frisch massierten Andre, als ich das sorgsam gehütete Tütchen aus seinem Geheimversteck ziehe und dann den Bundesadler schwarz-rot-gold über dem Kopf schwenkend ins Ziel bringe.
 

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Klasse! Die 3:57:38 Std. bei sogar leicht negativem Split machen mich sehr zufrieden, da konnte ich zu Beginn der M60 nochmal einen raushauen, ohne mich wie kurz vorm Tod zu fühlen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Offensichtlich paßte heute alles. Zur Belohnung gibt es eine sehr schöne Medaille mit dem Abbild des Burj al Arab, die zuhause meine „Wall of fame“ weiter aufwerten wird. Die gute Zielverpflegung päppelt mich rasch wieder auf und nach dem Austausch vielen Läuferlateins mit Vertretern mehrerer Nationen nehmen Andre und ich den knapp drei km langen Rückweg ins Hotel zu Fuß in Angriff.

Was bleibt? Die Gewißheit, daß sich dieser Ausflug sowohl unter läuferischen als auch touristischen Gesichtspunkten sehr gelohnt hat; die paar warmen Tage im kalten Januar waren eine schöne Unterbrechung der wettertechnisch gesehen heimischen Tristesse. Dennoch, einiges fehlt der Veranstaltung noch, um bei den ganz großen mithalten zu können: Z.B. eine dem Ereignis angemessene Marathon-Expo, ein wenig mehr Brimborium im Startbereich, ein nennenswertes Zuschauerinteresse sowie Zeitanzeigen unterwegs. Aber egal, es lohnt sich auch so, gefährdet fühlt man sich übrigens zu keinem Zeitpunkt. Fahrt also trotzdem hin und genießt es, wir haben keine Sekunde bereut.


Streckenbeschreibung:
Superflacher, mental fordernder Kurs auf einer Geraden, deren beide Teilstücke ein- bzw. zweimal als Begegnungsverkehr zu meistern sind.

Startgebühr:
130 US-$ (10 km 80 US-$). 

Weitere Veranstaltungen:
Vorgelagertes Eliterennen, 10- und 4-km-Lauf.

Leistungen/Auszeichnung:
Gute Strecken- und Zielverpflegung, Adidas-Funktionsshirt, kostenlose Massage.

Logistik:
Optimal, nichts zu meckern.

Verpflegung:
Ab km 5 Wasser, Iso, etliches zu beißen.

Zuschauer:
Außer mitgereisten Fans und (unterstellt) bezahlten Jugendlichen Stimmungsmachern quasi Fehlanzeige.
 

Letzte Änderung am Montag, 11. Februar 2019